Zigeunerzinken und Gaunerzinken Übersicht:
Zigeunerzinken und Gaunerzinken Tipps:
Wer Zigeunerzinken oder Gaunerzinken entdeckt, sollte diese schnellstmöglich entfernen !
Schützen Sie Ihr Eigentum durch den Einsatz der passenden Gaunerzinken !
Zigeunerzinken werden auch genutzt von: Vertretern, Drückerkolonnen & Co !
Klarstellung Begriff Zigeunerzinken
Der Begriff „Zigeunerzinken“ ist ganz klar antiziganistisch, da dieser Begriff Roma und Sinti als Volksgruppe mit Kriminalität assoziiert. In diesem Zusammenhang möchten wir uns von der Rassistischen Kognition des Begriffes ausdrücklich distanzieren. Dieser Begriff wurde von uns lediglich genutzt da er ein Volksbegriff ist, auch wenn er politisch nicht korrekt ist. Man sollte korrekterweise von Gaunerzinken reden. Für weitere Informationen zum Antiziganismus möchten wir Ihnen folgende Seite empfehlen: www.EZAF.org
Zigeunerzinken und Gaunerzinken
Täglich durchstreifen Unmengen von zwielichtigen Gestalten unsere Städte, Gemeinde und Dörfer. Auf der Suche nach Gelegenheiten für Diebstahl und Betrug, hinterlassen diese Scharlatane geheime Zeichen an den Türen und Eingängen der bereits sondierten Opfer.

Zigeunerzinken und Gaunerzinken zur Abwehr einsetzen
Gehen Sie zum Angriff über. Setzen Sie die passenden Zigeunerzinken / Gaunerzinken gegen die üblichen Nutzer ein. Markieren Sie Ihre Haustür selbst mit abschreckenden Gaunerzinken. So schlagen Sie Bettler und Hausierer mit den eigenen Waffen.
Zigeunerzinken und Gaunerzinken - Herkunft und Geschichte
Bevor das Wort Zinken überhaupt Verwendung fand, waren im 16. Jahrhundert in ganz Europa erstmals sogenannte grafische Hinweise in dieser Art zu beobachten. Man nannte diese Zeichen Mordbrennerzeichen.
Es gibt eine historische Zusammenstellung die etwa 340 Zeichen umfasst, welche in der Regel genauer ausgestaltet waren als die in späteren Zeiten gebräuchlichen Zinken. Mithilfe dieser Zeichen informierten sich Gaunerbandenmitglieder darüber, wann und wo ein haus eventuell in Brand gesteckt oder ausgeraubt werden sollte.
Zinken und Rotwelsch waren das beliebte Ausdrucksmittel einer ganz speziellen Bevölkerungsgruppe, die anhaltend mit Repressionen rechnen musste.
Hausierer, Fahrende & Kesselflicker - Heute Zigeuner, Vertreter & Drücker-Kolonnen
Dazu zählte man kleine Gauner und Verbrecher, jedoch auch Hausierer, Fahrende, Bettler, Kesselflicker, Landstreicher oder andere Vaganten.
Sie bildeten den sogenannten "standlosen Stand" in der sich seit den späten 18. Jahrhundert entwickelnden Gesellschaft, welche von der sesshaften Bevölkerung stets mißtrauisch beobachtet wurde. Sie mussten damit geheime Formen der Kommunikation entwickeln um die eigenen Ziele zu erreichen.
Mit Rötel, Kohle oder Kreide wurden die grafischen Zinken ( Gaunerzinken ) gezeichnet oder auch direkt an der passenden Stelle eingeritzt.
Hinweise an markanten Orten
Vornehmlich wurden diese Zinken an Orten hinterlassen wo damit zu rechnen war das viele Menschen dort vorbeikämen: auf Bahnhöfen, Toiletten, Wirtshäusern, an Ortseingängen oder Klostermauern.
Inhaltlich sollten die Zeichen Informationen für Nachreisende übermitteln. Diese Mitteilungszinken informierten zum Beispiel über günstige Gelegenheiten zum Betteln, kriminelle Aktivitäten, kostenlose Gelgenheiten zur Übernachtung oder Essen.





